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Fürchte dich nicht vor den Angriffen in der Nacht und habe keine Angst vor den Gefahren des Tages - Ps 91,5

 - und schau auf das Video: die KRAFT der LIEBE , des Neubeginns+ der Transformation - auf dieser Seite-

Immer mehr Klienten von mir, die sich in hochdotierten Jobs befinden, möchten keine Abrechnung mehr über Krankenkassen und Versicherungen. Aus gutem Grund. Denn wie ich schon lange sage, werden alle Daten gesammelt und gegen den Menschen verwendet.

Und langsam kommen die Beweise ans Licht.

Ulrich Kelber ( Der Bundesbeauftragte für Datenschutz) spricht von einem "verheerenden ersten Eindruck".

 

Er warnt vor möglichen Folgen: "Sie möchten nicht, dass ein Arbeitgeber, ein Versicherungskonzern, eine Bank diese Daten kennt und ihnen keinen Vertrag oder keinen Kredit gibt.

 

Auch Passwörter bieten meiner Meinung nach keinen wirklichen Schutz.

Deshalb rate ich alle Klienten vorsichtig im Umgang mit der Preisgabe von Daten zu sein.

 

In meiner Praxis gibt es deshalb keine Aufzeichnungen.

 

 

 

 

 

Patienteninformationen

Millionen Daten ungeschützt im Netz

Stand: 17.09.2019 06:01 Uhr

·       Hochsensible medizinische Daten, unter anderem von Patienten aus Deutschland und den USA, sind nach Recherchen des BR mit der US-Investigativplattform ProPublica auf ungesicherten Servern gelandet. Jeder hätte darauf zugreifen können.

Von Maximilian Zierer und Hakan Tanriverdi, BR Recherche/BR Data 

Brustkrebsscreenings, Wirbelsäulenbilder, Röntgenaufnahmen eines Brustkorbs, der Herzschrittmacher ist gut erkennbar. Es sind intimste Bilder, die über Jahre hinweg frei verfügbar im Netz zu finden gewesen sind. Diese Datensätze von weltweit mehreren Millionen Patienten liegen auf Servern, die nicht geschützt sind. Auch Tausende Patienten aus Deutschland lassen sich in diesem Datenleck finden. Das hat eine gemeinsame Auswertung des Bayerischen Rundfunks und des US-amerikanischen Rechercheportals ProPublica ergeben.

Die Bilder sind hochauflösend und gespickt mit zahlreichen Informationen. Fast alle davon sind personenbezogen: Geburtsdatum, Vor- und Nachname, Termin der Untersuchung und Informationen über den behandelnden Arzt oder die Behandlung selbst.Formularende

 

Röntgenbilder von Patienten im Netz

In Deutschland sind laut BR-Recherchen mehr als 13.000 Datensätze von Patienten betroffen, in mehr als der Hälfte sind Bilder enthalten: Sie waren noch bis vergangene Woche zugänglich und stammen von mindestens fünf verschiedenen Standorten. Der größte Teil der Datensätze entfällt auf Patienten aus dem Raum Ingolstadt und aus Kempen in Nordrhein-Westfalen.

Weltweit ist die Dimension deutlich größer, Server auf der ganzen Welt sind ungeschützt: In rund 50 Ländern von Brasilien über die Türkei bis Indien sollen 16 Millionen Datensätze offen im Netz sein. Besonders betroffen sind Patienten aus den USA. Allein bei einem einzelnen Anbieter für radiologische Untersuchungen lagen nach einer Auswertung von ProPublica mehr als eine Million Datensätze von Patienten vor.

Patientendaten einfach zu finden

Wenn Patienten in einer MRT-Röhre untersucht werden, entstehen zwei- und dreidimensionale Bilder vom Körperinneren. Diese Bilder werden von den Geräten auf einen speziellen Server geschickt, der für die Bildarchivierung verwendet wird, ein so genanntes "Picture Archiving and Communication System" (PACS). Auch Röntgenaufnahmen und Bilder aus der Computertomographie landen auf diesen Servern.  

Sind die Server nicht ausreichend gesichert, ist es trivial, an die Daten heranzukommen, erklärt der Experte für Informationssicherheit Dirk Schrader. Er kontaktierte die Investigativ- und Datenjournalisten des Bayerischen Rundfunks, nachdem er weltweit mehr als 2300 Rechner gefunden hatte, auf denen diese Datensätze lagen. Die Server waren ungeschützt.  

Keine Passwörter, kein Datenschutz

Schrader spricht von einem "near realtime-access". Ein Zugriff, beinahe in Echtzeit also. "Bei den Systemen, die ich überprüft habe, hatte ich den Eindruck, dass ich im Zweifelsfall sogar in der Lage wäre, früher als der Arzt auf das Bild zuzugreifen", sagt er.

Journalisten von BR Recherche/BR Data haben das Vorgehen von Schrader nachvollzogen. Es wurden auch stichprobenartig Betroffene kontaktiert und so die Echtheit der Daten bestätigt.

Datenschutzbeauftragter: "Das geht niemanden irgendetwas an"

Der Bundesbeauftragte für Datenschutz, Ulrich Kelber, spricht von einem "verheerenden ersten Eindruck", als ihm die Reporter einen Patientendatensatz in anonymisierter Form zeigen. Er warnt vor möglichen Folgen: "Sie möchten nicht, dass ein Arbeitgeber, ein Versicherungskonzern, eine Bank diese Daten kennt und ihnen keinen Vertrag oder keinen Kredit gibt." Diese Daten würden unsere digitale Identität ausmachen, "sie gehören nicht in die Hände Dritter".

Auch Sebastian Schinzel, Professor für IT-Sicherheit an der FH Münster, spricht von einem "handfesten Skandal". Er arbeitet derzeit in einem Projekt des Bundeslandes Nordrhein-Westfalen daran, die Cybersicherheit für die Gesundheitswirtschaft zu verbessern: "Diese Daten sind hochsensibel, und ich möchte natürlich auf keinen Fall, dass das im Internet steht, ohne Passwort-Authentifizierung. Ich finde das katastrophal."

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Ist der Mensch die Krönung der Schöpfung?                            Wie geht er mit Tieren und Menschen um, die ihm ausgeliefert sind?

MilchwirtschaftTierschutzversagen mit System

Stand: 07.08.2019 06:00 Uhr

Getreten, geschlagen, brutal misshandelt - Kühe müssen vielerorts schlimmes Leid erfahren. BR-Recherchen zeigen: Tierschutzverstöße haben in Deutschland System. Experten kritisieren Behörden und Staatsanwaltschaften.

Von Eva Achinger, Johannes Lenz und Jan Zimmermann, BR

Vor wenigen Wochen schockierten grausame Bilder aus einem der größten Milchviehhöfe in in Bad Grönenbach in Bayern. Zahlreiche Kühe sollen dort gequält worden sein. Laut Tierschützern mussten einige kranke Tiere bis zum Tod unter großen Schmerzen vor sich hinvegetieren. Missstände und Tierschutzverstöße sind in Deutschland keine Seltenheit.

Erst im Frühjahr hatte BR Recherche schlimme Verstöße auf Bauernhöfen und in einem Schlachtbetrieb in Niedersachsen aufgedeckt. Kranke Tiere, die nicht mehr gehen und laufen können, wurden verbotenerweise per Seilwinde auf Transporter gezerrt und geschlachtet. Warum kommt es immer wieder zu solchen Skandalen?

Amtliche Kontrollen versagen

Die renommierte Veterinärin und Landestierschutzbeauftragte von Berlin, Diana Plange, fordert harte Strafen gegen Tierärzte, die Missstände beobachten und decken. "Man müsste denen die Verbeamtung entziehen und alle Privilegien, die damit einhergehen", fordert Plange.

Sie berichtet aber auch von einem großen Druck, der auf Veterinären lastet, und von versuchten Einflussnahmen von Bauern, landwirtschaftlichen Verbänden und Wirtschaftsvertretern. "In einer Untersuchung haben sich spontan mehr als 200 Tierärzte gemeldet, die sich unter Druck gesetzt fühlen, bei dem Versuch wirklich ihre Pflichtaufgaben zu erfüllen", sagt Plange.

Auf eine BR-Anfrage beim Verein "Tierärzte für verantwortbare Landwirtschaft" melden sich Dutzende Veterinäre, die Druck und Einflussnahmen bestätigen. Eine Amtsveterinärin aus Hessen ist bereit, anonym über ihre Arbeit als Kontrolleurin in Schlachthäusern und auf Bauernhöfen zu sprechen: "Wenn ich einen tierschutzrelevanten Missstand feststelle, dann wendet sich der betreffende Betrieb häufig an seine Verbände und die wiederum versuchen, Gegengutachten anzustrengen." Drohungen und Beschwerden würden zu ihrem Alltag gehören.

Kuh auf Transporter (Screenshot: BR)
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Auf vielen Tiertransporten werden die Vorschriften nicht eingehalten.

Auch die Nähe zwischen Kontrolleur und Kontrolliertem sei ein Problem, heißt es aus Veterinärskreisen. Vorstände des Vereins "Tierärzte für verantwortbare Landwirtschaft" fordern deshalb ein Rotationsverfahren, damit Kontrolleure nicht über Jahre ein und denselben Bauernhof besuchen.

Kontrollen nur alle 48 Jahre

Bundesweit kontrollieren Behörden landwirtschaftliche Betriebe im Durchschnitt nur alle 17 Jahre - das hat eine Anfrage der FDP-Bundestagsfraktion aus dem vergangenen Jahr ans Licht gebracht. In Bayern ist die Situation besonders drastisch: Hier müssen Bauernhöfe nur alle 48 Jahre mit einer Kontrolle rechnen.

Der Präsident des Bundesverbands verbeamteter Tierärzte (BvT), Holger Vogel,  sieht die Amtstierärzte einer enormen Überbelastung ausgesetzt: "Die personelle Unterbesetzung in den Ämtern spielt eine große Rolle."

Strafen bleiben oft aus

Nicht nur das Kontrollsystem, sondern auch die Justiz steht in der Kritik. "Aus meiner Sicht sind Einstellungen von Verfahren im Tierschutzbereich die Regel", sagt Jens Bülte, Professor für Strafrecht an der Universität Mannheim. Der Tierschutz werde wirtschaftlichen Interessen untergeordnet und das Staatsziel Tierschutz ignoriert.

Bülte hat rund 50 Einstellungsbescheide untersucht und kommt zum Ergebnis: In drei Viertel der Fälle wird nicht ausreichend ermittelt. Aus seiner Sicht fehle es "an Expertise, an Zeit, an Personal, sowohl auf Seiten der Staatsanwaltschaft als auch auf Seiten der Veterinäre".

Profit auf Kosten der Tiere

Wie eine BR-Anfrage an Verbände der Milchwirtschaft in allen Bundesländern ergeben hat, wurden bundesweit zuletzt rund 1,7 Millionen Kühe im Jahr aussortiert und getötet - viele, weil sie zu schwach und krank sind, zu wenig Milch geben.

Laut dem Bundesverband Deutscher Milchviehhalter e.V. hängt diese Entwicklung mit den niedrigen Preisen für Milch und Fleisch zusammen. Das wiederum bringe die Landwirte dazu, auf immer größere Betriebseinheiten zu setzen und die Tiere durch immer weniger und oft unqualifizierte Arbeitskräfte betreuen zu lassen.

Missstände bei Transporten

Auch die Jungtiere leiden: Schon wenige Tage nach der Geburt trennen die meisten Landwirte die Kälber von ihren Mutterkühen. Die weiblichen Kälber wachsen selbst zu Milchkühen heran. Die männlichen Kälber sind ein "Abfallprodukt", heißt es aus der Branche. Sie werden oft an Mastbetriebe in Südeuropa oder in Drittländer verkauft, weil Mast und Schlachtung dort billiger sind.

Auf den Transporten ins Ausland decken Tierschützer und Veterinäre häufig gravierende Missstände auf: zu viele Tiere auf engem Raum, zu lange Transportwege, unzureichende oder keine Versorgung der Kälber.

Totes Kalb (Screenshot: BR)
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Dieses Kalb starb bei einem Kälbertransport von Salzburg bis ins spanische Vic bei Barcelona.

Kälber sterben  

Anfang des Jahres konnten BR-Reporter österreichische Tierschützer begleiten, die einen Kälbertransport von Salzburg bis ins spanische Vic bei Barcelona verfolgten. Der Lastwagen war mehr als 20 Stunden unterwegs - ohne angemessene Versorgung der Tiere.

Dort angekommen, entdeckten die Tierschützer auch ein totes Kalb aus Bayern. Es wurde nur zwei Wochen alt. "Man sollte unbedingt davon wegkommen, die Tiere durch ganz Europa zu transportieren, nur um des Profits Willen", fordert Irene Weiersmüller vom Verein "Animals' Angels".

Tierschutzverstöße insbesondere bei Milchkühen lassen sich entlang der ganzen Kette der Milchproduktion beobachten. Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner möchte sich dem BR gegenüber zu den Recherchen nicht äußern. Mehrmalige Anfragen wurden über Monate abgelehnt. Und der Vorsitzende des Landwirtschaftsausschusses, Alois Gerig, sagte ein Interview erst zu und dann kurzfristig wieder ab.

Lange rümpften gerade die medizinischen Berufe die Nase. Therapie am Telefon: wie kann man nur?!

Jetzt ziehen die Mediziner nach:

Telemedizin in Deutschland

Chatten mit dem Arzt

http://www.tagesschau.de/inland/aerztetag-fernbehandlung-101.html

Stand: 10.05.2018 14:40 Uhr

Ärzte dürfen Patienten künftig auch per Chat oder Anruf behandeln, wenn dies ärztlich vertretbar ist. Der Deutsche Ärztetag lockert damit das Verbot von Fernbehandlungen ohne vorherige Visiten.

Der Deutsche Ärztetag hat das Fernbehandlungsverbot gelockert. Mit großer Mehrheit stimmten die 250 Mediziner in Erfurt für den Vorschlag der Bundesärztekammer, in Deutschland sogenannte Telemedizin ohne vorherigen persönlichen Kontakt zwischen Patienten und behandelndem Arzt zuzulassen. Die Neuregelung muss noch in die Berufsordnungen der Landesärztekammern übernommen werden.

Künftig sollen Fernbehandlungen demnach "im Einzelfall" erlaubt sein, wenn sie ärztlich vertretbar erscheinen, die ärztliche Sorgfalt gewahrt wird und der Patient über die Besonderheiten dieser Beratungsform aufgeklärt wird. Behandlungen auf digitalem Kommunikationsweg sind in der Schweiz und dem EU-Mitglied Schweden bereits erlaubt. In Deutschland sind Sprechstunden per Anruf, Chat oder SMS bislang nur möglich, wenn sich Arzt und Patient mindestens einmal analog kennengelernt haben.

Persönlicher Kontakt bleibt "Goldstandard"

"Wir wollen und müssen diesen Prozess gestalten und dieses Feld mit unserer ärztlichen Kompetenz besetzen", sagte Josef Mischo, Vorstandsmitglied der Bundesärztekammer. Der persönliche Kontakt sei weiterhin der "Goldstandard", digitale Techniken dürften nicht die notwendige Zuwendung von Ärzten und Ärztinnen ersetzen.

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn begrüßte die Entscheidung: "Damit helfen wir Ärzten und Patienten", sagte er. Patienten blieben so unnötige Wege und Wartezeiten erspart - "und Ärzte können die digitale Welt aktiv gestalten, anstatt dass es andere tun." Der CDU-Politiker will nun einen Runden Tisch mit Vertretern der Ärzteorganisationen, ihrer Selbstverwaltung sowie des Deutschen Pflegerates einberufen, um über die praktische Umsetzung des Beschlusses zu beraten.

 

 

Psychotherapie für gesetzlich Versicherte:

20 Wochen bis zum Termin

(unter Psychologen gibt es ein geflügeltes Wort: wer 5-6 Monate auf einen Termin warten kann, braucht keinen Termin ( Therapie).

Damit soll ausgedrückt werden, dass wer in Not ist ,schnelle Hilfe braucht.Eure Kerstin . )

Stand: 10.04.2018 06:00 Uhr

http://www.tagesschau.de/inland/psychotherapeuten-kassenpatienten-101.htm

 

Ein Jahr nach der Reform der Psychotherapieversorgung müssen Patienten immer noch lange auf den Beginn ihrer ambulanten Behandlung bei Kassentherapeuten warten.

Von Linda Luft und Elisabeth Weydt, NDR

Patientinnen und Patienten in Deutschland müssen durchschnittlich 20 Wochen auf den Beginn ihrer ambulanten Behandlung bei Kassentherapeuten warten - obwohl bereits vor einem Jahr die Psychotherapieversorgung reformiert wurde. Das geht aus einer bisher unveröffentlichten Umfrage der Bundespsychotherapeutenkammer hervor, die dem NDRvorliegt.

Die Wartezeit von der ersten Anfrage bis zum Beginn der eigentlichen Behandlung ist seit der letzten Erhebung 2011 nur leicht zurückgegangen, von 23,4 Wochen auf jetzt 19,9 Wochen. Das sei unzumutbar, sagte Dietrich Munz, Präsident der Bundespsychotherapeutenkammer dem Radioprogramm NDR Info und dem NDR Fernsehmagazin Panorama 3. "Das bedeutet für die Patienten eine zusätzliche Belastung. Das heißt die Krankheit kann chronifizieren, kann heftiger, kann schlimmer werden."

Monate des Herumtelefonierens

In ihrem Auto hat Anja, die eigentlich anders heißt, keine Angst. Sie fährt zur Therapie in die Hamburger Innenstadt. Der Innenraum ihres Autos ist einer der wenigen Orte, an denen sie sich sicher fühlt, wie sie sagt. Anja ist 24, seit ihrem elften Lebensjahr hat sie Depressionen und Angstzustände. Immer wieder war sie in Therapie.

 

Für die aktuelle Behandlung hat sie ein halbes Jahr gekämpft, viel herumtelefoniert. "Wenn man dann die ersten Telefonate geführt hat und nur Absagen bekommt, also nur zu hören kriegt, es sei gar nichts frei, oder es gibt nur eine Warteliste von eineinhalb Jahren, das ist schon sehr frustrierend und beängstigend." Sie schluckt, überlegt kurz. "Man darf sowas ja nicht sagen, aber wenn ich alleine gewesen wäre, dann wär ich nicht mehr. Das hätte ich nicht ausgehalten." Ihre Familie hat sie unterstützt und ist auch jetzt für sie da.

Als Ursache für lange Wartezeiten sieht die Bundespsychotherapeutenkammer (BPtK) eine veraltete Bedarfsplanung, die zuletzt 1999 aktualisiert wurde. Um eine ausreichende Versorgung der Patienten zu gewährleisten, fehlen nach Meinung der BPtK bundesweit 7.000 Kassensitze für Psychotherapeuten. Der Gesetzgeber hatte einen überarbeiteten Bedarfsplan bis Anfang 2017 gefordert. Der dafür zuständige Gemeinsame Bundesausschuss, in dem u. a. Psychotherapeuten und Krankenkassen vertreten sind, sagte auf NDR-Anfrage, aktuell werde ein Gutachten erstellt. Die neue Bedarfsplanung solle ab 2019 gelten.

Einladen, diagnostizieren, wegschicken

Die Strukturreform der psychotherapeutischen Versorgung, die zum 1. April 2017 in Kraft getreten ist, soll Patienten den Zugang zur Behandlung erleichtern. Seitdem können Menschen in psychischen Krisen - auch auf Vermittlung von Terminservicestellen - schneller ein Erstgespräch bei einem Therapeuten führen und in akuten Fällen rascher behandelt werden. Bis allerdings eine ambulante Regeltherapie beginnt, vergehen immer noch mehrere Monate.Verschrieben allein reicht nicht - es fehlt an Terminen.

Die neuen Erstgespräche belegten Termine, die früher für die Behandlung genutzt werden konnte, sagen Psychotherapeuten wie Simone Bernard im niedersächsischen Stuhr. Ihre Warteliste reiche schon weit ins nächste Jahr hinein. "Das Problematische ist, dass wir Patienten einladen, diagnostizieren und dann wieder wegschicken müssen, weil wir sie nicht ambulant in die Therapie aufnehmen können."

Sie sage das den Patienten schon gleich am Telefon, wenn diese um einen Termin bitten. "Und die Patienten kommen dann aber trotzdem, weil sie eben Bedarf haben, Leidensdruck haben. Aber dann entlässt man sie wieder ins Nirwana."

Versicherungen erstatten ungern

Melanie, die eigentlich anders heißt, konnte und wollte nicht so lange warten. Ihre Diagnose: Bipolare Störung. Das heißt, sie ist manchmal sehr depressiv und manchmal sehr überschwänglich und leichtsinnig. Auch sie fand lange keinen Therapeuten mit Kassensitz. "Und ich wusste in dem Moment, ich brauche Hilfe."

Sie fand eine Therapeutin ohne Kassensitz in Hamburg. Eine solche Therapie kann man sich von der Versicherung erstatten lassen. Doch Melanies Kasse wollte die Kosten nicht übernehmen.  Also zahlt sie nun selbst und hat die ersten fünf Monate sogar mit einem zusätzlichen Nebenjob finanziert.

 

Patienten fühlen sich als "Menschen zweiter Klasse"

 

Es mache sie sehr wütend und auch traurig, dass ihr Kostenerstattungsantrag abgelehnt wurde. "Man fühlt sich dann sehr allein gelassen und auch ein bisschen abgeschoben und ein bisschen wie ein Mensch zweiter Klasse, was ja eh ein Problem ist, wenn man so mit einer psychischen Krankheiten rumläuft."

Mehr abgelehnte Anträge

Die Kassen sind bei diesem sogenannten Kostenerstattungsverfahren neuerdings offenbar restriktiver. Nach einer weiteren noch unveröffentlichten Umfrage mehrerer Landespsychotherapeutenkammern wird aktuell etwa jeder zweite dieser Anträge abgelehnt, 2016 war es nur jeder Fünfte.

Das kann auch Melanies Psychotherapeutin bestätigen: "Ich muss immer mehr Patienten ablehnen", sagt Stefani La Roche, "weil ich genau weiß, es würde einen Papierkrieg mit der Krankenkasse geben. Das ist für viele Patienten gar nicht trag- und zumutbar." Vor der Reform im vergangenen Jahr seien alle ihre Anträge genehmigt worden, jetzt durchschnittlich nur noch jeder Dritte. "Ich habe regelrecht Existenzangst."

Dass Krankenkassen nun deutlich häufiger die Erstattung von Behandlungen bei privaten Psychotherapeuten ablehnen, begründen sie laut den befragten Mitgliedern der Landespsychotherapeutenkammern häufig pauschal damit, dass mit den neuen Terminservicestellen nun alle Patienten versorgt bzw. genügend Kassenpraxen vorhanden seien.

"Das ergibt null Sinn"

In Ablehnungsschreiben, die dem NDR vorliegen, wird auch fälschlich behauptet, eine Kostenerstattung sei nicht mehr erlaubt. Dabei hat sich an den Regelungen der Erstattung durch die Reform nichts geändert.

Der NDR hat die vier größten deutschen Krankenkassen dazu angefragt. TK, Barmer und AOK-Bundesverband gaben an, Zahlen zur Ablehnungsquote lägen nicht vor. Die DAK schrieb, sie könne nicht beobachten, dass die Zahl der Bewilligungen zurückgegangen sei. Außerdem erklärten die Kassen, sie lehnten Anträge auf Kostenerstattung nicht pauschal ab. 

In Melanies Ablehnungsschreiben hieß es unter anderem, ihre Therapeutin sei nicht berechtigt mit dem Kostenerstattungsverfahren zu arbeiten, obwohl sie genau das mit anderen Patienten tut. Melanie kann das nicht nachvollziehen. "Es ist super absurd und es ergibt null Sinn."

 

Sie hat nun Beschwerde beim Bundesversicherungsamt eingelegt.

Krankenkassen-Bericht

Mehr junge Menschen psychisch erkrankt

Stand: 22.02.2018

http://www.tagesschau.de/inland/jugend-psyche-101.html

^                             

Depressionen, Angststörungen oder Panikattacken bei jungen Menschen nehmen zu. Laut Barmer ist von 2005 bis 2016 der Anteil der 18- bis 25-Jährigen mit psychischen Diagnosen um 38 Prozent gestiegen.

Die psychischen Erkrankungen bei jungen Menschen nehmen zu: Wie aus dem Arztreport der Krankenkasse Barmer hervorgeht, nahm die Zahl der psychischen Erkrankungen bei den 18- bis 25-Jährigen zwischen 2005 und 2016 um 38 Prozent von 1,4 Millionen auf 1,9 Millionen zu. Damit waren 2016 in etwa 25 Prozent dieser Altersgruppe von einer psychischen Erkrankung betroffen.

 

Studenten galten als "gesunde" Gruppe, inzwischen steigen auch bei ihnen die Fälle von psychischen Erkrankungen.

Besondere Sorge bereitet der Krankenkasse der Anstieg von entsprechenden Diagnosen unter Studenten, die früher als weniger anfällig als ihre Altersgenossen galten. Nun sei jeder sechste Student betroffen. Das waren 470.000 angehende Akademiker.

Zeit- und Leistungsdruck steigt

Vieles spreche dafür, dass es künftig noch deutlich mehr psychisch kranke junge Menschen geben werde, erklärte Barmer-Chef Christoph Straub. "Gerade bei den angehenden Akademikern steigen Zeit- und Leistungsdruck kontinuierlich, hinzu kommen finanzielle Sorgen und Zukunftsängste."

Bei Studierenden steige mit zunehmendem Alter das Risiko für eine Depression deutlich. Im 18. Lebensjahr erkrankten 1,4 Prozent der Studierenden erstmals an einer Depression. Bei den Nicht-Studierenden seien es 3,2 Prozent. Gut zehn Jahre später liege der Anteil bei den Studierenden bei 3,9 Prozent und bei den Nicht-Studierenden bei 2,7 Prozent, so der Report.

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Krankenkasse setzt auf Online-Hilfe

 

Nach Ansicht der Barmer sind mehr niedrigschwellige Angebote erforderlich, um psychische Erkrankungen zu vermeiden und junge Erwachsene frühzeitig zu erreichen, bei denen Depressionen oder Angstzustände bereits ausgebrochen sind. "Ein großes Potenzial sehen wir daher in Online-Angeboten, vor allem, wenn sie anonym sind und den Nutzungsgewohnheiten der Generation Smartphone entgegenkommen", so Straub.


SEI STARK UND HÖRE AUF DEINE STIMME

"Facebook ist ein Tatort"

http://www.tobias-kreimer.de/wirtschaft/facebook-warnung-101.html

Sie waren Investoren und Berater - jetzt wenden sich Tech-Größen aus dem Silicon Valley gegen Facebook und Co. Sie wollen gegen die negativen Auswirkungen sozialer Netzwerke vorgehen.

Von Marcus Schuler, ARD-Studio Los Angeles

Es ist eine ungewöhnliche Initiative, die sich in San Francisco am nördlichen Rand des Silicon Valley gebildet hat. Sie nennt sich "Zentrum für humane Technologie" und wurde von ehemaligen Mitarbeitern von Facebook, Google und anderer Tech-Unternehmen.

     " Durch das ständige Liken und Teilen erhält das Gehirn einen Dopamin-Kick."

"Dich wütend oder ängstlich zu machen - das ist gut für das Geschäft von Facebook, aber nicht für Nutzer oder die Menschen in den USA", sagt Roger McNamee. Er war einer der ersten Facebook-Investoren und beriet dessen Gründer Mark Zuckerberg. Doch jetzt hat er die Hoffnung in Facebook verloren - und mit ihm andere bekannte Tech-Manager des Silicon Valley. Zum Beispiel Justin Rosenstein, der den "Gefällt-mir"-Knopf erfunden hat.

Diskussion gefordert

Ihre Verbitterung richte sich vor allem gegen Facebook, sagt Tristan Harris, ehemaliger Google-Manager, der die neue Initiative leitet. "Diese Tech-Unternehmen haben einen großen Einfluss auf unsere Kultur, auf unser Wahlverhalten, auf die Entwicklung von Kindern. Sie sind mächtiger als nahezu jeder Politiker - sie beeinflussen die Gedanken von zwei Milliarden Nutzern. !!!

Dazu benötigen wir eine Diskussion", fordert Harris im Wirtschaftssender Bloomberg.

Die Kritik an den mächtigen Tech-Unternehmen kommt nicht von ungefähr. Alles fing mit den Wahlen in den USA Ende 2016 an. Damals hatte Facebook-Chef Zuckerberg eine mögliche Beeinflussung der Nutzer durch russische Propaganda zurückgewiesen und als vollkommen "verrückt" abgetan. In den folgenden Monaten musste er scheibchenweise zugeben, dass die Beeinflussung riesige Ausmaße hatte.

 Sucht und Schaden

"Sie haben Informationen zurückgehalten: Erst hieß es, es wurden nur 100.000 Dollar für Anzeigen ausgegeben. Dann stellt sich heraus: Die russische Kampagne hat 150.000 Millionen Menschen beeinflusst", erzählt Harris. Facebook habe das erst bei der Kongressanhörung am 1. November zugegeben." Nun will das Unternehmen alles alleine in Ordnung bringen, man solle ihm nur vertrauen. Facebook ist nach wie vor ein Tatort."

Erst kürzlich hat Marc Benioff, Chef des Cloudanbieters Salesforce, gefordert, man solle Facebook behandeln wie die Tabakindustrie. Das soziale Netzwerk mache süchtig und schade den Menschen. Apple-Chef Tim Cook meinte, er wolle nicht, dass sein Neffe soziale Netzwerke benutze. Ärzte in den USA hatten Facebook vor wenigen Tagen aufgefordert, eine Chat-App wieder vom Markt zu nehmen, die sich an Kinder ab sechs Jahren richtet.

 

Und Facebook-Investor Sean Parker sagte, nur Gott wisse, was den Gehirnen von Kindern angetan werde. Durch das ständige Liken, das gegenseitige Erwähnen und das dauernde Teilen von Texten, Bildern und Videos erhalte das menschliche Gehirn eine Art Dopamin-Kick, erklärt er. Der Nutzer kontrolliere ständig seinen Facebook-Feed - genau das hätten die Programmierer im Sinn gehabt. Ihnen gehe es einzig darum, die Nutzer ständig in dem Netzwerk zu halten.

Die Epidemie im Verborgenen:

Einsamkeit ist die traurige Realität des modernen Lebens

In meiner Praxis schon lange ein immer größeres Problem:

Menschen die mitten im Leben stehen und innerlich am Rande der Gesellschaft.

EINSAMKEIT- häufig mit tiefer Scham verbunden, ist schon lange kein Problem mehr, das ausschließlich Senioren betrifft.

Viele EINSAME sind erfolgreich und stehen ihre Frau/ Mann.

Es sind alleinerziehende Mütter, traurige Väter, betrogene oder verletzte ( Ex) Partner,verwaiste Eltern,verlassene Kinder oder Menschen die in vereinsamten Partnerschaften leben.

Sie sind sozial, aber nicht mehr integriert.

Ängstlicher, weil ihnen das tägliche Leben immer mehr abverlangt und sie das Leben nur noch durch innere Isolation bewältigen können.

MENSCHEN MACHEN  MENSCHEN ANGST

 

.... immer öfters

Die Lösung: Reden. Denn Reden hilft !

Sprechen Sie mit einem spirituellen Therapeuten oder schreiben Sie hier Ihren Kummer nieder . 

Der erste Schritt aus dem Kummer ist, sich nicht mehr zu schämen. 

Wer einsam ist, ist kein schlechter Mensch, sondern ein verlassener Mensch. 

Nutzen Sie ganz anonym mein Gästebuch und helfen sie sich selbst und anderen indem Sie erzählen: so fühle ich, das ist meine Einsamkeit.

 

Erzählen Sie von sich, von dem was Sie einsam gemacht hat, beschreiben Sie Ihre Gefühle, Ihren Tag, Ihren Tagesablauf, Ihre Nächte und Ihre ganz persönlichen, dunklen Momente/Minuten/Stunden/Tage/Abende/Wochenenden.

Erzählen Sie mir und anderen: Das bin ICH. Das ist mein Leben. So sieht mein Leben aus. 

Oder erzählen Sie von einer Zeit in der Sie einsam waren und wie Sie herausgefunden haben oder wie es Ihnen heute geht.                            ( Ihr Beitrag wird zeitnah völlig anonym freigeschaltet. Freigeschaltet deswegen, damit dieses Portal nicht missbraucht wird, sondern Betroffenen die Möglichkeit gibt, wirklich offen und geschützt zu sprechen/ schreiben. Also ein klein wenig Geduld und dann sind Sie online.Auch mir ist nicht bekannt wer schreibt. Anleitung: Die Frage nach Ihrer Homepage können Sie freilassen, entweder weil Sie anonym bleiben wollen-oder weil Sie keine haben. Bei Namen, geben Sie einen Fantasie -Namen an oder ein erfundenes Kürzel, dann schreiben Sie IHRE Geschichte und Erfahrungen - ohne Nachdenken und Logik, ganz nach Ihrem Empfinden und Gefühl. )

 

Wer spricht verlässt die Mauern der Einsamkeit.

 

Einsamkeit wird Regierungssache

 http://www.tagesschau.de/ausland/england-einsamkeit-101.html 

 

Einsamkeit gilt als Phänomen der älteren Generation. Doch das Gefühl der Isolation zieht sich durch alle Gesellschaftsschichten. Großbritannien will das Problem angehen - und hat dafür sogar einen eigenen Ministerposten geschaffen.

Die Britin Tracey Crouch war bisher Staatssekretärin für Sport und Ziviles. Nun hat sie eine weitere Aufgabe: den Kampf gegen die Einsamkeit. Großbritanniens Regierung hat für dieses Ziel extra einen neuen Ministerposten geschaffen.

Nicht nur ein Problem der Älteren

"Einsamkeit ist die traurige Realität des modernen Lebens", begründete Premierministerin Theresa May die Entscheidung für das neue Amt. In Großbritannien leben rund 65,6 Millionen Menschen - neun Millionen Einwohner fühlen sich nach Angaben des Roten Kreuzes häufig oder immer einsam. Dabei könne das Phänomen jede Altersgruppe und jede Schicht treffen, etwa nach dem Verlust des Jobs, eines geliebten Menschen oder durch die Trennung vom Lebenspartner.

 

 

Gästebuch Einsamkeit - 100 % anonym

Bezeichnenderweise ist die Scham so groß, dass sich noch niemand in das Gästebuch eingetragen hat, obwohl ca. 40 % meiner Klienten unter Einsamkeit leiden und dies ein Forum ist anonym seinen Gefühlen und Nöten Ausdruck zu verleihen.

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Die KRAFT der Liebe und des Neubeginns

Bewundere den Sternenhimmel über Bad Säckingen

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DIE KRAFT DER TRANSFORMATION

Du möchtest wissen ob Du dich transformieren kannst? Du kannst!                                                                                              Vielleicht brauchst Du  professionell Hilfe, aber du kannst Dich und Dein Leben transformieren und neu beginnen - mit  professioneller Hilfe!  Schau was möglich ist:

Der Irrtum der Madame Deneuve

Der Grande Dame des französischen Films, Cathérine Deneuve, und 99 weiteren Frauen reicht es - in Anbetracht der #metoo-Debatte warnen sie vor einem Klima der Denunziation und werben für eine "Freiheit zu belästigen". Dabei nehmen sie die Falschen in Schutz.

 

Ich liebe Baden-Württemberg, denn der Süden Deutschlands, hat für diese Frauen den treffenden Begriff : Bubenschmecker.

 

Damit sind Frauen gemeint, die  prinzipiell immer auf Seiten der Männer sind, um sich dadurch weiblicher und anziehender zu fühlen. Häufig deshalb, weil sie ständig einen Spiegel brauchen ( der sie spiegeln soll ), weil sie sich selbst nicht fühlen und in ihrem Innern nicht weiblich fühlen können. Es sind die Frauen, die immer mit einem Mann schäkern müssen, auch wenn es der eigene Schwiegersohn ist. Oder die bedeutungsvoll sagen: Ich kenne meine Tochter, der arme Mann. Und es sind auch die, für die ein Abend fade und öde ist, bis der erste Mann erscheint. Jeder Spiegel wird genutzt, um  zu kontrollieren, ob die Wirkung stimmt.                        

Bubenschmecker können mit Frauen nichts anfangen, weil sie mit sich selbst nichts anfangen können und ihre eigene Leere transportieren sie auf das eigene (weibliche) Geschlecht, weil für sie nur Männer interessant sind.

 

Bei Bubenschmeckern handelt es sich häufig um Narzißten und Borderline Persönlichkeiten.

 

Auch die alternde Deneuve ist ein Bubenschmecker.

Vor lauter Angst übersehen zu werden und mit 74 Jahren keine Begierden beim anderen Geschlecht mehr zu erwecken, fordert sie die Freiheit belästigen zu können und belästigt zu werden. ( Original Bericht der Tagesschau weiter unten )

Frau Deneuve fürchtet das Flirten oder Anmachen aussterben können ! Nun angesichts der Tatsache, das es die Menschheit seit 400.000 Jahren gibt und die Weltbevölkerung jedes Jahr ansteigt - sollte man meinen, dass Frau Deneuve beruhigt sein kann. 

 

 

Sexuelle Belästigung hat mit MACHT zu tun, egal wer sie ausübt.

 

Es geht um Macht - Missbrauch gegenüber Abhängigen – egal ob diese/r Abhängige weiblich oder männlich ist.

 

Es gibt auch missbrauchte Männer und vor allem, missbrauchte Knaben.

 

Über 60% meiner Klienten/innen haben sexuellen Missbrauch erlebt!

 

Und Missbrauch hat nichts, rein gar nichts, mit einem Flirt zu tun.

 

Relevant allein ist die Ausübung von Macht Missbrauch.

 

Diese Äußerung von Ihnen Mdm. Deneuve ist eine Ohrfeige an das tägliche Leid meiner Klienten/innen, die täglich darum kämpfen, mit diesen Erfahrungen zu leben und Frieden zu schließen!

Meine Klienten/innen die sexuellen Mißbrauch erlebt haben kämpfen mit:

  • Angstzuständen
  • Depressionen
  • Selbstmord
  • Flash´s
  • Wirtschaftlicher Not durch Traumatisierung und Verschließung des Wurzelchakras ( des TATortes )
  • Störungen in der Wahrnehmung: Gefühl und Sexualität wird verwechselt - einige wenige Betroffene sind auch über sexualisiert
  • Gefühle der Wertlosigkeit, Scham, Schuld,Wut .... mit denen meine Klienten/innen oft ganz allein sind, oft auch von der Mutter verlassen, weil diese Gefühle der Eifersucht und Anzweiflung ( Bubenschmecker ) gegenüber dem Opfer hegt
  • soziale Isolation,Misstrauen, emotionaler Rückzug
  • Drogenmissbrauch als Versuch die Erlebnisse zu bewältigen
  • Unerfüllter sexueller Beziehung zum Partner, obwohl dieser geliebt wird, mit allen daraus resultierenden Konsequenzen ( nicht nur werden Knaben häufig Opfer sexueller Übergriffe, sondern viele Partner müssen mit dem sexuellen Mißbrauch  des/der Partner/in umgehen und viele Einschränkungen in Kauf nehmen )
  • Usw.usw.

 

Ich lade Sie ein,Frau Deneuve, eine Woche in meiner Praxis zu verbringen und danach erkläre ich Ihnen nochmal ganz genau was ein Flirt ist!

Und SIE dürfen anschließend meinen Klienten/innen erklären, ob SIE es verstanden haben.

 

Männer-wirkliche Männer- suchen kein Opfer, sondern den erotischen Austausch mit einem gleichwertigen Gegenüber: ohne Angst, ohne Machtmissbrauch, ohne Abhängigkeit- sondern in gegenseitiger  HINGABE.

Denn Erotik hat viel damit zu tun, wie sehr frau/mann sich hingeben kann- vertrauensvoll.

 

Und diese Hingabe wird kurz-und langfristig durch sexuellen Missbrauch unmöglich gemacht.

Damit wird den betroffenen Frauen und Männern ein schöner und menschlich erfüllender Bereich geraubt.

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Der Irrtum der Madame Deneuve

 

Stand: 09.01.2018 20:54 Uhr  http://www.tagesschau.de/kommentar/deneuve-anti-metoo-101.htm

 

Ein Kommentar von Barbara Kostolnik, ARD-Studio Paris

 

Eine "Freiheit zu belästigen" fordern die französische Schauspielerin Cathérine Deneuve und 99 weitere Frauen in der Zeitung "Le Monde". Diese Freiheit sei unerlässlich für die sexuelle Freiheit. Deneuve und die anderen Frauen - fast alles Französinnen - sorgen sich nämlich darüber, dass im Zuge der immer neuen Enthüllungen nach der Weinstein-Affäre "la drague", also Flirten oder Anmachen, aussterben könnte.

 

Wer die Freiheit haben wolle, Nein zu einer "Einladung" sagen zu können, müsse zwingend damit leben, mit so einer Einladung "belästigt" werden zu können. So kann man es natürlich auch sehen.

 

Mit "Freiheit zu belästigen" meinen die Unterzeichnerinnen des offenen Briefes tatsächlich auch eine Freiheit, belästigt zu werden. Deneuve sagt in dem Brief:

 

Weinsteins Entlarvung war wichtig, aber genug ist genug. Das ständige Anprangern der Methoden oder das Denunzieren der Männer würde letztlich zu einem Puritanismus führen und Moralaposteln oder religiösen Extremisten in die Hände spielen. Dann seien nämlich keinerlei sexuelle Anspielungen mehr möglich.

 

Mehr zum Thema

 

Nicht Sexualität, sondern Macht

"In Frankreich eine Vergewaltigung alle acht Minuten" - mit Schildern wie diesen protestierten Französinnen im Zuge der #metoo-Debatte.

 

Was die 100 Frauen komplett ignorieren, ist, dass es bei Kampagnen wie #metoo eben nicht um Sexualität, also um Anmache, Flirt oder Galanterie geht, sondern schlicht um Macht und den Missbrauch dieser Macht. Von Mächtigen - meist Männern - gegenüber Abhängigen, Ohnmächtigen - meist Frauen.

 

Stattdessen ergreift Deneuve Partei für die armen Männer, die Opfer von #metoo oder der französischen Entsprechung "balancetonporc" - "verpfeif dein Schwein" - geworden sind. So kann man lesen, dass diese Kampagnen vor allem Opfer erschaffen hätten: nämlich unter anderem jene Männer, die nun vor der Entlassung stünden, nur weil sie "ein Knie berührt oder versucht [hätten], einen Kuss zu stehlen" - gegen den Willen der Frauen, da es keine gegenseitige Anziehung gegeben hätte.

 

Der Denkfehler

 

Im Brief ist von Hexenjagd, grenzenlosen Säuberungswellen und Zensur die Rede. Diesen Feministinnen-Furor lehnen die 100 Frauen ab, da er ihrer Meinung nach Männer- und Sexualitätshass entspringt.

 

Immerhin möchten Deneuve und ihre Mitunterzeichnerinnen ihre Töchter so erziehen, dass die ihr Leben ohne Schuldgefühle und ohne Einschüchterung leben können. Auf die Idee, dass man Söhne so erziehen könnte, dass sie Frauen besser behandeln, sind die Frauen um Madame Deneuve gar nicht erst gekommen.

 

 

Vertrauen und Hingabe